Die Fahrschule Schubert goes Green

07.06.2021

Klingt komisch, is aber so…

Wir machen mit, beim Umweltschutz!

Wie soll das bei einer FAHRSCHULE ablaufen? Wenn nicht bei der Basis, wo denn dann? Es ist ganz einfach.

  1. Du kannst bei uns Stunden auf dem Simulator buchen. Damit sammelst Du erste Erfahrungen und Fähigkeiten bei der Fahrzeugbenutzung, allerdings ohne Stress durch andere, aber vor allem OHNE Spritverbrauch, OHNE Reifenverschleiß, OHNE Bremsverschleiß, OHNE Feinstaub, OHNE Stickoxid, WENIG CO2. Das ist doch schon mal was. Das Ganze ist übrigens wesentlich günstiger, als Du dir vorstellen kannst.
  2. Wir bringen Dir das Fahren unter Beachtung des Energiesparens bei.
  3. Wir stellen unsere Fahrzeugflotte allmählich zuerst von Diesel auf Benziner um, und NOCH DIESES JAHR wird ein Voll Elektrisches KFZ in unsere Flotte aufgenommen.
  4. Wir gehen weg vom Papier. Wer benötigt Verträge, oder Bescheinigungen noch ausgedruckt, wenn es genauso gut und auch rechtssicher per PDF, mit digitaler Unterschrift oder Signatur geht? Dies spart Ressourcen, schont die Umwelt und natürlich auch den Geldbeutel. In dem Fall… unseren.

Übrigens, da kommt noch mehr….

P.S.:

Eine kurze Aufklärung in Sachen KFZ und Umweltschutz.

Überall wird von CO2 geschrieben. Es gibt allerdings wesentlich mehr, als „nur“ CO2 Probleme. Ich werde mich kurz fassen, einige Feinheiten weglassen und es so verständlich wie möglich erklären. Man möge mir die Detail-Ungenauigkeit verzeihen. UND… wovon ich hier erzähle, betrifft NICHT, z.B. die Herstellung eines KFZ. Also:

Die drei Probleme

Als der Abgasskandal 2015 begann, ging es (das wird fast schon vergessen) nicht um CO2, sondern um Stickoxid. Was das genau ist, werde ich hier nicht behandeln, nur… es ist ziemlich ungesund.

Das zweite Problem ist Feinstaub, was übrigens durch das erste Problem (Stickoxid) verringert wurde. Ja, da hast Du richtig gelesen. Mehr Stickoxid, weniger Feinstaub aus dem Motor. Bei Volkswagen wurde in den folgenden Jahren die Softwaresteuerung so verändert, dass die Verbrennungstemperatur des Motors reduziert wurde. Somit sank der Stickoxid Wert, es stieg allerdings der Feinstaub aus dem Motor. Naja, dafür gibt es allerdings einen Rußpartikelfilter, denn den hohen Feinstaubwert gibt es vor allem bei Dieselfahrzeugen.

Dann haben wir noch Problem Nummer drei. CO2. Jahrzehntelang galt der Diesel als Klimaretter. Es ist zwar im Dieselkraftstoff vergleichsweise mehr CO2 enthalten, allerdings durch den hohen Wirkungsgrad, das heißt durch die vergleichsweise hohe Motorleistung bei sehr geringem Kraftstoffverbrauch, ist der CO2 Ausstoß bei einem Diesel Fahrzeug um ein vielfaches geringer als bei einem vergleichbaren Benziner.

Ja, seit 2015 steigt der CO2 Wert in der Atmosphäre, da immer mehr Leute lieber einen Benziner kaufen.

So. Und jetzt sind wir beim Kern der Sache. Man muss nun verstehen, dass man, wenn man die Elektro KFZ erst einmal aus dem Spiel lässt, sich entscheiden muss. Und da waren sie wieder, die drei Probleme.

Kaufe ich einen Benziner, habe ich vermehrt CO2 Ausstoß.

Kaufe ich einen Diesel, habe ich vermehrt Feinstaub und Stickoxid.

Das CO2 lässt sich nicht wirklich verringern, allerdings lassen sich die beiden anderen Probleme verringern. Der Feinstaub wird durch höhere Verbrennungstemperatur, einen Rußpartikelfilter und eventuell noch einen zweiten Filter verringert und das Stickoxid wird, man höre und staune durch Zugabe von „Harnstoff“ (AdBlue) ins Abgas bis zu 90% reduziert.

Feinstaub hat man übrigens nicht nur aus dem Auspuff. JEDES KFZ verursacht Feinstaub. Auch ein Fahrrad oder ein E-KFZ. Reifenabrieb und Bremsenabrieb, um die Hauptverursacher zu nennen. Ach ja… und die Hauptverursacher von Straßenlärm sind die Reifen. Ab ca. 30km/h sind die Reifen lauter, als ein herkömmlicher Motor. Also auch ein E-Auto hat Feinstaub und Lärm. Nur so nebenbei…